Refugio in neuen Räumen
Sie werden unterstützt von fünf weiteren Therapeuten, 13 Dolmetschern, zwölf Betreuern und einer ganzen Reihe von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Schwerpunkt der Aufgaben ist die Integration der häufig schwer traumatisierten Menschen. Pro Jahr werden ca. 150 Flüchtlinge betreut.Bereits vor Jahren wurde angeregt , einen Dolmetscherpool auf Stadt –oder Kreisebene zu schaffen, da Refugio nicht die einzige Einrichtung ist, die auf Dolmetscher angewiesen ist. Krankenhäuser, Ärzte, Ämter wie z.B. das Jugendamt brauchen diese ebenso. Vertrauensschaffende Kommunikation ist unabdingbar bei der Hilfe und der angestrebten Integration der von uns betreuten Menschen. Skandinavien ist uns hier weit voraus: dort gibt es ein Recht auf Dolmetscherdienste.Die Verständigung ist auch wichtig für die Elternschulung, die einer der neuen Arbeitsschwerpunkte ist. Mit der Elternschulung wollen wir Multiplikatoren ausbilden, die helfen sollen, kulturelle Vorbehalte zu beseitigen und die Kinder und Jugendlichen zu entlasten. Diese sind im Moment die Gruppe, die mit der Integration der gesamten Familie am meisten belastet werden. Zu den weiteren Arbeitsschwerpunkten gehören Gesundheitsvorsorge und Hilfe bei der Kindererziehung.


